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Falscher Hase in Wirsing
500 g gemischtes Hack
1 Ei
weißer Pfeffer, Salz
1 Prise Muskatnuss
100 g fetter Räucherspeck, fein gewürfelt
1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
4 Scheiben fetten Speck
1 altbackenes Brötchen, zerschnitten und 10 Minuten in heißer
Milch eingeweicht, ausgedrückt
1 EL Schmalz
1 TL Stärkemehl mit gut 1/2 Tasse Brühe verrührt
200 g saure Sahne
Saft von 1/2 Zitrone
1 Kopf Wirsing
2 Zwiebeln
Beilage: Kartoffeln oder Kartoffelpüree
1.
Wirsing putzen und die Blätter 5 Minuten in kochendem Salzwasser
blanchieren.
2.
Speck- und Zwiebelwürfel unter Rühren in der Pfanne bei Mittelhitze
3 Minuten anschwitzen. Fett abgießen.
3.
Hack mit Ei, Salz, Pfeffer, Muskat, Zwiebel- und Speckwürfeln und
ausgedrücktem Brötchen gut verkneten. Zu einem Laib formen.
4.
Bräter dünn mit Schmalz ausstreichen, den Boden dünn mit
Kohlblättern auslegen und vier Außenblätter aufheben.
Hackbraten einlegen. Den restlichen Kohl fein hacken, mit der sauren Sahne
mischen und den Raum zwischen Braten und Bräter damit ausfüllen.
Mit den 4 Blättern oben abdecken und 4 dünne Scheiben fetten
Speck auflegen.
5.
Bei 200° zugedeckt 1 1/2 Stunden im Ofen braten. Noch 15 Minuten offen
bräunen lassen.
6.
2 Zwiebeln in Ringen mit Schmalz anrösten und über den fertigen
Braten geben.
Danke an den berühmten Wolf Uecker für dieses Rezept, das aus
seinem Küchenklassiker "Die neue alte Küche" stammt,
das bei mir in den vielen Jahren, die ich es besitze, schon zu 3/4 auch
in Gesellschaft vieler lieber Gäste mit immer gutem Appetit leergegessen
wurde.
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